Hormone &
Ihr Schlüssel zu Vitalität und Balance
Wenn es um Ihre Gesundheit geht, spielen oft die unsichtbaren Dinge die größte Rolle. Unser Hormonsystem ist das faszinierende Kontrollzentrum unseres Körpers. Die zentrale Aufgabe dieses Systems ist die Steuerung lebenswichtiger Botenstoffe bei Frau und Mann. Hormone sind unsere inneren Taktgeber. Sie regulieren unter anderem unsere Vitalität, die psychische Balance sowie die körperliche Leistungsfähigkeit – und das in absolut jeder Lebensphase beider Geschlechter. Doch was passiert, wenn dieses feine System aus dem Takt gerät?
Warum Hormone für Frauen und Männer so wichtig sind
Hormone begleiten uns ein Leben lang, aber ihre Produktion und ihr Zusammenspiel verändern sich mit den Jahren. Ein hormonelles Ungleichgewicht ist keine Seltenheit und betrifft beide Geschlechter auf ganz unterschiedliche Weise:

Schilddrüsenunterfunktion
Die häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion ist die Hashimoto Thyreoiditis, eine Autoimmunerkrankung, bei der sich Antikörper gegen die Schilddrüse richten. Andere Ursachen einer Unterfunktion sind Mangelzustände wie Jod oder Eisenmangel sowie unzureichende Substitution nach einer Schilddrüsenoperation oder Radiojodtherapie.
Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion reichen von Müdigkeit, Gewichtszunahme, Verstopfung bis zu depressiven Verstimmungen.
Schilddrüsenüberfunktion
Bei der Überfunktion ist das ganze System angeheizt, alles läuft auf Hochtouren. Häufige Ursachen sind eine Autoimmunerkrankung, Mb. Basedow, bei der Antikörper die Schilddrüse zur Produktion von Schilddrüsenhormonen antreibt, ein autonomer Schilddrüsenknoten oder Freisetzung von gespeicherten Hormonen durch Zerstörung des Schilddrüsengewebes zum Beispiel bei einer Entzündung. Eine Überfunktion kann auch akut durch hohe Jodkonzentrationen nach Kontrastmittelgabe auftreten.
Symptome einer Überfunktion sind Nervosität, Herzrasen, Schwitzen, Haarausfall, Gewichtsverlust bei gesteigerter Nahrungsaufnahme.


Schilddrüsenknoten
Knoten in der Schilddrüse sind häufig und treten vermehrt bei Jodmangel auf. Knoten sind nur mittels Ultraschall diagnostizierbar; der Ultraschall hilft gutartige von bösartigen Knoten zu unterscheiden. Weitere diagnostische Möglichkeiten zum Ausschluss einer Malignität sind die Szintigraphie und die Biopsie.
